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Achim Kluck

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Reisebericht Bali

 Bali liegt acht Grad sĂŒdlich des Äquators und es herrscht Tagundnachtgleiche. Die Hauptstadt von Bali ist Denpasar.

Bali
Monument mit Pferden

Geschichtliches

Auf Bali, der legendĂ€ren „Insel der Götter“, lebten schon vor 500 000 Jahren (!) menschliche Wesen, wie mit Hilfe der Radiokohlenstoff-Zeitbestimmung Wissenschaftler nachwiesen. Vor etwa 12 000 Jahren soll auf Bali bereits eine erste steinzeitliche Kultur entstanden sein, deren Tradition sich bis in 3. Jahrtausend zurĂŒckverfolgen lĂ€sst, in eine Zeit, in der die Arier nach Indien einwanderten und die ersten Proto- und Deuteromalaien aus YĂŒnnan (SĂŒdchina) auf den Malaiischen Archipel vordringen. Sie gelten als die Ă€ltesten Vorfahren des malaiischen Volkes und ĂŒbernehmen gegen 300 v.Chr. die aus dem Bereich des heutigen Vietnam kommende Dogson-Kultur und damit die Kunst der Bronzeverarbeitung, wovon der berĂŒhmte „Mond von Bali “, der grĂ¶ĂŸte vorgeschichtliche Bronzegong der Welt, zeugt. Eine kulturelle Revolution bringt erst die Eisenzeit, wahrscheinlich von indischen Kaufleuten ins Archipel getragen, die dort schon im 2. Jahrhundert v.Chr. erste HandelsplĂ€tze angelegt haben sollen. Ab dem 1. Jahrhundert n.Chr. ist indischer Einfluss nachgewiesen. SpĂ€ter kommen Mönche und Priester ins Land, und ab 400 n .Chr. entstehen zumindest auf Sumatra und Java erste buddhistische und hinduistische FĂŒrstentĂŒmer. Im 7. Jahrhundert beginnt das buddhistische Großreich Srivijaya mit Sitz auf Sumatra seinen Einfluss auf ganz SĂŒdostasien auszudehnen, und auch auf Bali hinterlĂ€sst der Buddhismus seine Spuren.
Monument mit Kutsche und Pferden
Marktleben in Denpasar
HĂ€user auf Bali
Im 8. und 9. Jahrhundert entstehen auf Java der gewaltige hinduistische Prambanan-Tempel und in direkter Nachbarschaft der buddhistische Borobodur. Auf dem Gunung Penulisan wird eine buddhistische Einsiedelei gegrĂŒndet, wie die frĂŒhesten Inschriften aus dem 10/11. Jahrhundert in altbalinesischer Sprache beweisen. In dieser Zeit verlagert sich auch das Machtzentrum im Archipel nach Ostjava. Hindu-javanische EinflĂŒsse sind in allen Bereichen des balinesischen Lebens verstĂ€rkt festzustellen.

Um 1500 dringt der Islam machtvoll vor, und der letzte König von Majapahit flieht mit allen Angehörigen der javanischen Aristokratie  sowie den Priestern und KĂŒnstlern nach Bali, wo er die Gelgel-Dynastie begrĂŒndet, die die Insel bis 1651 von Klungkung aus regiert. In der Zwischenzeit ist der Archipel von portugiesischen Seefahrern entdeckt worden und Portugiesen sind es auch, die 1511 – auf den Molukken – die KolonialĂ€ra einleiten. 1596 bereits errichten deren Konkurrenten im „GewĂŒrzrennen“, die NiederlĂ€nder, erste StĂŒtzpunkte auf Java.

Mehr und mehr Reiche werden von den militĂ€risch ĂŒberlegenen EuropĂ€ern aufgesogen oder durch BĂŒndnisse abhĂ€ngig gemacht. Auf Bali bemĂŒhen sich 1817 die NiederlĂ€nder um erste BĂŒndnisvertrĂ€ge, die nicht zustande kommen. 1843 landen sie auf Lombok, 1846 erfolgt ihr erster Angriff auf Bali, wo sie aber erst 1848 Fuß fassen. 1882 erhĂ€lt Singaraja den Status der Hauptstadt von ganz Nusa Tenggara (dem Inselreich zwischen Bali und Timor), doch noch immer gelingt es den Invasoren nicht, die Insel vollstĂ€ndig einzunehmen. Den Haag rĂŒstet zum Krieg. 1906 kommt es in Badung zur grĂ¶ĂŸten rituellen Selbstvernichtungsschlacht der Geschichte. 1908 fĂ€llt auch Klungkung in hollĂ€ndische HĂ€nde, doch erst 1913 gilt Bali als völlig kolonialisiert. Schon ein Jahr spĂ€ter kommen die ersten Touristen. 1918 beschließt die Kolonialregierung, Bali – das selbst als ihr Paradies erscheint – vor Ă€ußeren EinflĂŒssen und vor wirtschaftlicher Ausbeutung zu bewahren.

So bleibt auf der „Insel der Götter“ fast alles beim alten, bis 1942 die Japaner im Archipel landen und Indonesien innerhalb weniger Wochen okkupieren. Es folgen drei Jahre brutalster Schreckensherrschaft des „Brudervolkes“. Hunderttausende Indonesier sterben an Hunger und durch Massenexekutionen, und als sich die Söhne Nippons am 15. August 1945 den Alliierten ergeben, erfasst ein Freudentaumel das Land. Sukamo und Dr. Hatta verkĂŒnden zusammen die „UnabhĂ€ngigkeit der einheitlichen, demokratischen und sozialistischen Republik Indonesien“, doch die HollĂ€nder wollen die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstehen und erkennen die neue Regierung nicht an. Sie landen drei Wochen spĂ€ter von Australien aus auf Java, um ihren „Besitz“ zurĂŒckzufordern. Die indonesische Regierung flieht, auf Bali kommt es zu heftigen KĂ€mpfen, aber im Januar 1948 werden die Niederlande von der UNO an den Verhandlungstisch gezwungen und am 27. Dezember 1949 endlich muß Den Haag Indonesien als föderative Republik anerkennen.

Am 17. August 1950 löst Sukamo diese Struktur auf und ersetzt die Föderation durch den Einheitsstaat Republik Indonesia, der noch heute besteht.

Allgemeine Informationen

WĂ€hrung

Die indonesische WĂ€hrung ist die Rupiah und 4.711 Rupiah entsprachen damals 1 DM

 FĂŒr eine Reise nach Bali sollte man auf keinen Fall sein Geld schon in Deutschland in die einheimische WĂ€hrung Rupiah umtauchen, denn die Balinesische WĂ€hrung ist eine sehr schwache. Auf Grund der sehr starken WĂ€hrungsschwankungen kann es schnell vorkommen, daß das Geld plötzlich nur noch die HĂ€lfte seines ursprĂŒnglichen Wertes besitzt. Grund fĂŒr diese Tatsache ist die instabile wirtschaftliche und politische Situation in Bali. Am besten fĂ€hrt man, wenn man sich im Voraus Traveller-Scheck (Reiseschecks) in Dollar zulegt. Der Dollar ist die harte WĂ€hrung in Bali und bietet einen gewissen Schutz gegen die Inflation und gilt damit auch als bessere Alternative zum (heutigen) Euro. Diese Traveller-Schecks kann man ĂŒberall in Bali in Rupiah umtauchen, meist hĂ€ngen die Kurse aus.

RĂŒckseite 100 Bali Rupiah
50000 Balinesische Rupiah

Klima

Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen das ganze Jahr ĂŒber bei 30°C. Um die Mittagszeit sollte man sich schon im Schatten aufhalten, ansonsten ist einem ein Sonnenbrand sicher. Nachts kĂŒhlt es sich kaum ab. Von Oktober bis MĂ€rz ist die Niederschlagsmenge am höchsten. Meistens regnet es aber nachts, so dass man auch unbesorgt im deutschen Winter nach Bali fliegen kann.

Hauptstadt Denpasar

Denpasar ist eine ganz durchschnittliche Allerweltsstadt, absolut unbalinesisch, und man hĂ€lt es nicht fĂŒr möglich, dass hier Tradition und moderne Zivilisation koexistieren können. Doch plötzlich kommt der Verkehr zum Erliegen, Leute steigen aus ihren Autos, Polizisten verlassen ihre Verkehrsinsel, Bankangestellte ihre Schalter. Über frenetischem Geschrei und ausgelassenem GelĂ€chter umringen sie zum lauten Rhythmus von Gong und Trommeln den reich geschmĂŒckten und von vielen MĂ€nnern getragenen Prunkturm einer Prozession. Auf dem Turm sitzt eine goldgekleidete lĂ€chelnde Schönheit, und vorweg reitet auf einem schwarz gestrichenen Holztier, ein lachender junger Mann. Aus den Fenstern der umliegenden HĂ€user flattern bunte Papierschnipsel herab, und eimerweise wird Wasser auf die ekstatische Menschenmenge geschĂŒttet.
Strassenverkehr in Denpasar
Furchterregende Figuren
Strasseneinkauf in Denpasar

Ein Totenfest, das wichtigste Freudenfest der Balinesen, ist der Anlass fĂŒr die Prozession. Die Freude der Teilnehmer kommt von Herzen, sonst hĂ€tte es die Seele des Verstorbenen schwer, unbekĂŒmmert ihren Weg in die jenseitige Welt zu nehmen. Getrauert wird auch auf Bali, und zwar direkt nach dem Tod, wenn der Verstorbene beerdigt wird. Aber Monate gehen ins Land, mitunter auch Jahre, bis die astrologischen Zeichen gĂŒnstig stehen und die erforderlichen finanziellen Mittel aufgebracht sind, um dieses Fest begehen zu können. Ist der Zeitpunkt gekommen, werden die sterblichen Überreste ausgegraben, ins Innere eines Prunkturmes gebettet und in einer Prozession zum „Krematorium“ gefĂŒhrt. Dort wird ein hölzernes Verbrennungstier geöffnet – hier war es der Stier, auf dem der Sohn des Verstorbenen ritt -, die Gebeine werden hineingelegt und zusammen mit dem Prunkturm dem Feuer ĂŒberlassen. Die Materie verwandelt sich zu Asche, die Seele aber, seit dem Tod des Körpers zur Fron in der Unterwelt verdammt , wird nun frei und geht ĂŒber in eine andere, nichtmaterielle Form des Seins, aus der heraus sie spĂ€ter wieder reinkarnieren kann.

Betteln ist auf Bali traditionell verpönt, doch seitdem bekannt ist, dass kleine Kinder damit in einer Stunde mehr verdienen können als ein Reisbauer in einem mĂŒhsamen Tag, kommt es verstĂ€rkt vor, dass sich Balinesen ĂŒber das Tabu hinwegsetzen. Auch wenn es einem schwerfallen mag, sollte man „hart“ bleiben, denn sonst leistet man genau derjenigen Entwicklung Vorschub, deren AnfĂ€nge man schon sieht und bedauert.

Balinesische BrÀuche

Bali ist nicht nur landschaftlich, sondern auch auf sozialer Ebene sehr kontrastreich. Als Tourist begegnen einem viele alltĂ€glichen Sitten und GebrĂ€uche der Inselbewohner. Jeden Tag bringt z.B. die Frau Opfergaben zu ihrem Haustempel, um die Götter gnĂ€dig zu stimmen. Es gibt verschiedene Zeremonien, die in unterschiedliche Kategorien fallen. Das bhuta yadnya Ritual besĂ€nftigt böse KrĂ€fte und befreit die Menschen von ihrem Einfluss. Mansua yadnya sind Übergangsrituale. Sie sorgen fĂŒr das persönliche Wohlsein der Balinesen.

Wenn auf Bali ein Kind auf die Welt kommt, schwebt es drei Monate lang auf Wolken – immer in den Armen der Mutter. Die Kinder gelten als heilige Wesen und erhalten einen vorlĂ€ufigen Namen. Nach 105 Tagen findet ein Fest statt, denn erst jetzt dĂŒrfen sie die irdische Welt betreten. In einer besondern Zeremonie werden sie behutsam auf den Boden gestellt – versehen mit allen guten WĂŒnschen fĂŒr ein Leben auf eigenen FĂŒĂŸen. Damit geht das Kind von der göttlichen in die menschliche SphĂ€re ĂŒber. Als vollwertiger BĂŒrger erhĂ€lt es nun einen neuen Namen. Am 210. Tag hat das Kind nach dem balinesischen Kalender seinen ersten Geburtstag. Ihm werden die Haare geschnitten und die Mutter bringt Opergaben in den Tempel. Es ist ein sehr wichtiger Tag fĂŒr die Balinesen, aber fĂŒr sie schwer zu merken, da das Datum mit dem gregorianischen Kalender nicht ĂŒbereinstimmt. Daher wissen viele alte Balinesen nicht, wie alt sie sind, da sie irgendwann mit dem neuen Kalender, der parallel eingefĂŒhrt wurde, durcheinander gekommen sind. 
Tempelanlage

Weitere Rituale werden bei dem Durchbruch des ersten Milchzahnes und auch bei dem des Dauerzahnes gefeiert. Die Zahnfeilung matatah ist ein schmerzhaftes Übergangsritual im Leben eines Balinesen. Ein Priester schleift die 4 oberen SchneidezĂ€hne und die EckzĂ€hne, die als animalisch gelten, gleichmĂ€ĂŸig ab. Damit sollen die 6 Laster (Habgier, Eifersucht, Zorn, Dummheit, Wollust und Unbeherrschtheit) reguliert werden. Dieses Ereignis wird mit einem großen Familienfest gefeiert. Da es immer mehrere Kinder in einer Familie gibt, wartet man aus KostengrĂŒnden, bis mehrere Kinder das passende Alter haben. Heute wird die Feilung zwar auch noch durchgefĂŒhrt, aber um den jungen Menschen ihre ZĂ€hne gesund zu erhalten, wird es meistens nur noch angedeutet.

Die linke Hand gilt in Bali als unrein, deshalb sollte man nichts mit der linken Hand annehmen oder reichen. Das könnte sonst als Beleidigung aufgefasst werden.

Nusa Dua, das Paradies des Exklusivtourismus

In Nusa Dua, 25 Kilometer weiter sĂŒdlich und am Ortsrand der Halbinsel Bukit Badung, hat sich der Exklusivtourismus ein abgeschirmtes Paradies geschaffen. Motorisierte Sicherheitsbeamte wachen ĂŒber die weitgezogenen Areale der Luxushotels, von denen keines weniger als fĂŒnf Sterne nach internationaler Klassifikation zĂ€hlt. Straßen- und Strandhandel sind verboten, Balinesen sieht man nur als Statisten, und auf wohlgetrimmten RasenflĂ€chen verlustieren sich die Jetsetter beim Golfen. Doch was dem einen fade scheint, vermittelt anderen Höchstmaß an Urlaubslust.

Der Komplex ging aus einem Masterplan hervor, dessen Ziel es war, den Touristenstrom zu kanalisieren und gegen Bali abzugrenzen, und zwar nicht, um die Touristen zu schĂŒtzen, sondern vielmehr die balinesische Tradition vor den Auswirkungen des Tourismus. Eben deshalb versteht sich jede Hotelanlage als eine autarke Ferieneinheit mit allem, was ein verwöhntes Herz begehrt. Auch mit Kultur, denn die wird „importiert“, so dass gewĂ€hrleistet ist, dass der Gast, um Bali kennenzulernen, das Urlaubsghetto eigentlich gar nicht erst verlassen muß.

Die enorme Anlage besteht aus acht First Class Hotels im landestypischen Stil mit riesigen Gartenanlagen. Alle Hotels gruppieren sich wie an einer Perlenschnur aufgereiht entlang des Strandes. Aufgeteilt werden sie durch den Galleria Complex, einer Zone mit GeschĂ€ften, Restaurants und einer Arena fĂŒr AuffĂŒhrungen in einen nördlichen (Club MediterrannĂ©, Nusa Dua Beach, Sheraton Nusa Indah Resort, Sheraton Lagoon, Melia Bali Sol) und sĂŒdlichen Bereich (Grand Hyatt Bali, Putri Bali und Bali Hilton). 
Nusa Dua Mappe mit Hotels
Karte: Mit freundlicher Genehmigung von www.bali-travel.de


Der gesamte Komplex, dem auch noch die entsprechenden Serviceeinrichtungen angegliedert sind, ist von einer hohen Mauer umgeben, durch welche es nur 3 bewachte EingĂ€nge gibt. An die Hotels angeschlossen sind zudem noch 2 große GolfplĂ€tze. Einheimische, die nicht in den Hotels arbeiten, hatten keinen Zutritt. Zum Strand gab es fĂŒr Balinesen nur einen öffentlichen Weg, der im Bereich zwischen dem nördlichen und sĂŒdlichen Hotelkomplex verlief. Das Betreten der HotelstrĂ€nde war strikt verboten. In einem gewissen Abstand waren ZĂ€une, die ins Meer ragten, angebracht. Diese Regelung fĂŒhrte dazu, daß sich die unvermeidlichen fliegenden HĂ€ndler am Strand direkt an die Grenze zu den Hotels setzten und nur darauf warteten, daß ein Tourist den hoteleigenen Strandbereich verließ. Sofort wurde er massivst bedrĂ€ngt, bunte Sarongs, T-Shirts, FrĂŒchte oder Ă€hnliches zu kaufen. 
Figuren am Eingang zu Nusa Dua

Sonntag, 27. 10. 96

Wir landeten bei herrlichem Wetter um 19.05 Uhr auf dem Flughafen Ngura Rai International Airport. Der Flughafen ist winzig mit nur einer Start- und Landebahn. Die Anzahl und GrĂ¶ĂŸe der Flugzeuge passt ĂŒberhaupt nicht zu dem kleinen Flughafen. Es stehen ganze Reihen von Jumbos, 777 und A330 auf dem Rollfeld. 
Singapore Airlines gelandet auf Bali
Touristeninformation am Ngura Rai Airport

In der Ankunftshalle angekommen schlug uns als erstes eine feucht-warme Tropenluft entgegen. Neben dem Flughafenausgang gab es Schalter zum Geldwechseln. Das kann man auch schon in der Ankunftshalle machen, aber dort bekommt man bedeutend weniger ausbezahlt. Aufpassen muß man auf jeden Fall, denn es wird immer wieder versucht die Touristen ĂŒbers Ohr zu hauen.

Als wir alle versammelt draußen standen und auf unseren Bus warteten, kamen auf uns Balinesinnen zu, den jedem einen weißen BlĂŒtenkranz um den Hals legten. Bisher hatte ich das nur von Tahiti oder Hawaii gehört. 

BegrĂŒĂŸung mit BlĂŒtenkranz auf Flughafen
Ngura Rai Flughafen Bali
Halle des Flufhabengebaeudes Bali

Schon wĂ€hrend der Fahrt zu unserem Hotel, dem Sheraton Lagoon in Nusa Dua, war ich erstaunt. Es bot sich uns wieder ein total anderer Eindruck. Wieder wurden wir von hĂŒbschen Balinesinnen begrĂŒĂŸt. 
Hotel Sheraton Lagoon Luftbild
Empfang durch Balinesinnen im Hotel
Hotelhalle Sheraton Lagoon

Die Zimmer im Hotel waren selbstverstĂ€ndlich voll klimatisiert und daher sehr angenehm. Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten treffen wir uns alle wieder in der Hotelhalle. Wir gehen gemeinsam in einen Konferenzraum, wo uns zur BegrĂŒĂŸung ein Glas Sekt angeboten wird. Danach erfahren wir etwas ĂŒber die Insel und die bevorstehenden AusflĂŒge. 
Hotelzimmer

Wieder in unserem Zimmer ĂŒberlegten wir, was wir jetzt wohl als erstes unternehmen sollten. Die Koffer sind ausgepackt (dieses Mal vollstĂ€ndig, denn wir blieben ja bis zum Rest der Reise hier) und ich trat auf den Balkon, um einen Blick auf die Lagunenlandschaft zu werfen. Als ich wieder ins Zimmer kam, war alles beschlagen. Draußen war eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit obwohl die Sonne schien.

Wir entschlossen und zur „AbkĂŒhlung“ und Erfrischung erst einmal in die Pools zu steigen. Aber welch ein Schock! Das Wasser war warm wie in einer Badewanne. Wir schwammen trotzdem unsere Runden und nach einigen Minuten fĂŒhlten wir uns auch etwas erfrischt. Die meisten Pools waren miteinander verbunden. Es gab auch BrĂŒcken unter die wir herschwammen und – was mir besonders gefiel, einen Wasserfall. Ich mich stellte mich darunter und ließ mich „berieseln“. Es war ein herrliches GefĂŒhl. Danach trocknete ich mich ab und legte mich auf den weißen Sand. Mein Blick fiel zum Sternenhimmel, der ĂŒber mir leuchtete. Da wir uns auf der anderen Seite der Erde befanden sah er natĂŒrlich ganz anders aus als in Deutschland.
  
Swimmingpool in Hotelanlage
Wasserfall in Hotelanlage

Auf Bali war ebenfalls nur das FrĂŒhstĂŒck im Reisepreis enthalten. Also ĂŒberlegten wir uns, wo wir jetzt noch essen gehen konnten. Zur Hotelanlage gehörten zwar mehrere Restaurants, aber sie waren auch sehr teuer (was eigentlich logisch war, denn schließlich wohnten wir in einem FĂŒnf-Sterne-Hotel). Es war schon relativ spĂ€t und wir entschlossen uns dann doch fĂŒr ein Restaurant, welches unter der Hotelanlage lag und wo es auch internationale Gerichte gab.

Montag, 28. 10. 96

Wir hatten die Nacht wunderbar geschlafen und machten uns auf den Weg zum FrĂŒhstĂŒck. Es wurde in einem Restaurant serviert, von welchem man einen schönen Blick auf einer der Pools hatte.
Rechts FrĂŒhstĂŒcksraum mit Blick auf Pool
Links FrĂŒhstĂŒcksraum mit Blick auf Pool

Als ich die Auslagen sah, die uns schon zum FrĂŒhstĂŒck geboten wurden, traute ich meinen Augen kaum. So eine reichhaltige Auswahl wie man sie uns hier bot, hatte ich noch nie in meinem Leben gesehen. Es gab alles, was das Herz begehrte. Eier, Wurst, Fleisch, Fisch, GeflĂŒgel  - alles wurde frisch und auf die verschiedensten Arten zubereitet. SelbstverstĂ€ndlich gab es auch Obst (viele Sorten kannte ich nicht) und ObstsĂ€fte. Ich kann im Nachhinein gar nicht aufzĂ€hlen, was uns dort alles angeboten wurde.

Als wir vom FrĂŒhstĂŒck zurĂŒckkamen, waren schon die Zimmer gesĂ€ubert und die Betten gemacht. Auf jedem Kopfkissen lag eine frische OrchideenblĂŒte und auf einem Tablett standen GetrĂ€nke und Obst. Das war jeden Tag so.

Am ersten Tag auf Bali war erst einmal Faulenzen angesagt. Das war auch dringend nötig, denn schließlich mußten die vielen EindrĂŒcke der letzten Woche erst einmal innerlich verarbeitet werden. FĂŒr Neues war noch gar kein Platz. Und etwas Relaxen tat auch sehr gut. So schlenderten wir an diesem Morgen zum Strand um etwas im Meer zu schwimmen. Auf dem Weg dorthin brauchten wir nur in eine der Kisten greifen, die ĂŒberall an den Pools und auf dem Weg zum Strand standen, um uns dort HandtĂŒcher zu nehmen, die wir auf dem RĂŒckweg auch dort wieder abgaben. Ein schöner Service. 
Uschi auf dem Weg zum Strand
Uschi faul im Liegestuhl am Strand Nusa Dua

Der Strand im sĂŒdlichen Bereich der Hotels war um einiges schöner, feinsandiger und viel breiter als der im nördlichen Bereich. Es gab auch alle ĂŒblichen Wassersportmöglichkeiten.

Sehr begehrt von den HotelgĂ€sten waren die großen Plattformen mit Dach am Strand. Hier lag man auf Matratzen und konnte sich , wenn man wollte, von einer Balinesin massieren lassen.

LiegestĂŒhle am Strand Nusa Dua.
LiegeflÀche mit Dach am Strand
Mittags besichtigten wir erst einmal ausgiebig die Hotelanlage und auch die von den anderen, neben uns liegenden Hotels. Das Mittagessen nahmen wir an einem Essstand ein, der an der Strandpromenade lag. Danach machte ich es mir mit einem Buch in Liegestuhl am Strand bequem. 
Weg ĂŒber den Pool in Hotelanlage
Promenade am Strand von Nus Dua

Den Abend verbrachten wir mit dem Wandern von einem Hotel zum anderen. Die Auswahl war ja nun wirklich groß genug. Irgendwo aßen wir oder erfreuten uns an abendlicher musikalischer Unterhaltung.Danach verließen wir die Hotelanlage um uns ein wenig in dem Ort umzusehen. Die Bevölkerung in Nusa Dua zeigte sich nicht gerade von ihrer besten Seite. Auch die Bewohner von Bualu Village, einer dem Hotelkomplex vorgelagerten Ortschaft, zeichneten sich in erster Linie durch entsetzliche Aufdringlichkeit beim Verkaufen von beispielsweise gefĂ€lschten Markenuhren etc. aus. Überhaupt machte der gesamte Ort, selbst unter BerĂŒcksichtigung, daß wir uns in den Tropen aufhielten, einen ziemlich ungepflegten Eindruck. Somit waren wir sogar ganz froh darĂŒber, daß die Hotels so abgeschottet waren.

Dienstag, 29. 10. 96

Unser erster Ausflug fĂŒhrte uns von Nusa Dua nach Denpasar, wo wir ausstiegen um ein paar Fotos machen zu können. Wir bestaunten das Wahrzeichen (oder ist es ein Mahnzeichen?) Tanah Lapang Puputan, welches mitten im Zentrum steht. 
Tanah Lapang Puputan

Die heroisch-blickenden Mensch-Skulpturen sollen den Todesmut derer darstellen, die zur Selbsttötung bereit sind. Die Lanzen und heiligen Krise erhoben, stehen sie hier stellvertretend fĂŒr die zwei- bis viertausend Balinesen, die an eben dieser Stelle im Jahre 1906 den rituellen Amokangriff Puputan gegen die HollĂ€nder praktizierten. „Stirb und werde“: Die gesamte Familie und das Gefolge des Raja von Badung, wie Denpasar damals noch hieß, sah angesichts der ĂŒbermĂ€chtigen hollĂ€ndischen Kolonialarmee, angerĂŒckt zu einer Strafexpedition gegen den ungehorsamen Herrscher, nur diese Lösung. Es blieben uns ein paar Minuten zum Nachdenken, dann holte uns die Wirklichkeit zurĂŒck. Ein paar Meter weiter, am Schnittpunkt der Jalan Mada mit der Jalan Veteran dröhnte der Verkehr auf mehrspurigen Straßen, und mittendrin stand etwas verloren die riesige Götterstatue Batara Guru.

Er gilt als die Erscheinungsform von Shiva, „der große Lehrer“. Von dort gingen wir weiter und hatten bald den Pura Jagatnatha, ein dem Weltenherrscher geweihtes Heiligtum, erreicht. Bei all dem VerkehrslĂ€rm rundherum kam bei mir beim besten Willen keine sakrale AtmosphĂ€re auf, wie in anderen Tempel, die ich besichtigt hatte.

Pura Jagathnatha Tempel Denpasar
Opfern am Pura Jagatnatha Tempel

Ein paar Hinweise zu den Göttern:

Brahman ist der Oberste der Götter. Vishnu ist der Gott des Guten, der Sonne. Shiva ist der Gott des Bösen, der Nacht. Daneben gibt es viele andere Götter, z.B. Dewi Sri, die Göttin der Fruchtbarkeit und Dewi Lakshmi , die Göttin des GlĂŒcks. Da die Götter von Tempel zu Tempel ziehen, findet nach hinduistischem Kalender in jedem Tempel alle 210 Tage ein großes Tempelfest statt.

Wir stiegen wieder in unseren klimatisierten Bus und fuhren weiter nach Gianyar Batubulan.

Typische HĂ€user auf Bali
Unterwegs aus dem Bus fotografiert

Unterwegs erzĂ€hlte uns der ReisefĂŒhrer, dass es auf Bali mehr Tempel als HĂ€user gĂ€be. Das kommt daher, weil jedes Haus einen eigenen Tempel mit Hausaltar besitzt. Auch ĂŒberall am Wegesrand sah man die kleinen Opfergaben zu Ehren der Götter und zur BesĂ€nftigung der DĂ€monen. Sie werden tĂ€glich neu angefertigt und sehen teilweise wie kleine Kunstwerke aus. Manchmal bestehen sie auch nur aus einem Bananenblatt mit ein paar Reiskörnern. Oder es handelt sich um eine kleine Schale, die neben dem ĂŒblichen Reisopfer auch noch einen kleinen Kuchen, ein Palmblatt und ein paar bunte BlĂŒten enthĂ€lt. Der Rauch, der dazu angezĂŒndeten RĂ€ucherstĂ€bchen, ĂŒbertrĂ€gt die Essenz des Opfers zu den Göttern.
 
Kleines Opfer fĂŒr den Hausaltar

Dort auf der FreilichtbĂŒhne wurde der Barong (s. Tempeltanz Barong am Ende des Berichts) vorgefĂŒhrt. Es war ein Ă€ußerst farbenprĂ€chtiges Schauspiel. Den Zuschauern wurde vorher ein Zettel ausgehĂ€ndigt, damit sie das Tanzdrama verfolgen konnten.
 
Beginn des Barong Tanzes
Barong Tanz - Vogeltanz
Barong Tanz - Gambela Orchester

Noch etwas aufgewĂŒhlt von der TanzvorfĂŒhrung bestiegen wir den Bus, der uns nach Celuk brachte, wo wir eine Silberschmiede besuchten. Es waren wirklich KĂŒnstler, die dort den Schmuck (Ringe, Armreifen, Ketten usw.) herstellten. Da ich mir jedoch in Hongkong 2 Ringe und in Bangkok 3 Paar Ohrringe gekauft hatte, war mein Bedarf gedeckt.

Balinesin beim Anfertigen von Silberschmuck in Celuk
Silberschmuck (Ringe) in Celuk

Weiter ging es nach Butuan, wo viele Holzschnitzer ihr Handwerk ausĂŒben. Wir kauften uns zwei typische thailĂ€ndische Frauenköpfe, die aus schwarzem Holz bestanden und die wir spĂ€ter an die Wand anbrachten.
 
Monument auf Bali

Nach einer kurzen Pause in einem einfachen Esslokal, wo es sehr geschmackvolle Reisgerichte gab, fuhren wir weiter nach Klungkung.  Unterwegs sahen wir ĂŒberall am Straßenrand Plastikplanen oder geflochtene Matten auf denen Vanille und GewĂŒrznelken getrocknet oder in Beuteln zum Verkauf angeboten wurde. Unser ReisefĂŒhrer zeigte uns auch die oftmals direkt an der Straße stehenden Vanille- und GewĂŒrznelkenbĂ€ume, die uns gar nicht aufgefallen waren. Es war sehr interessant, die FrĂŒchte, die wir nur getrocknet kennen, „in Echt“ zu sehen.
 
GewĂŒrznelkenbĂ€ume

Klungkung ist die Bezirkshauptstadt von Ostbali. Sie blickt auf eine reiche Vergangenheit zurĂŒck. Gleich rechts neben der Durchgangsstraße gab es einen farbenprĂ€chtigen Markt. Er lockte mit verfĂŒhrerischen DĂŒften, die aus den unzĂ€hligen einfachen Esslokalen (Warungs) kamen. Hier bekam bzw. bekommt man zwar keine europĂ€ische KĂŒche, dafĂŒr aber typische Gerichte wie Nasi Goreng und Nasi Campur. Die Preise fĂŒr die Gerichte waren sehr niedrig, kaum eines hatte mehr als 2 DM  (1 €) gekostet. Im Gegensatz dazu mußte man in Kuta oder SanurverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig tief in die Tasche greifen. Hier gab es kein Gericht unter 8 DM (4 €). 
Verkehrsstrasse in Klungkung
Monument in Klungkung

In einer kleinen Parkanlage in Klungkung steht dem Tor gegenĂŒber eine große Halle, umgeben von einem Wassergraben, der schwimmende Pavillon Bale Kembang .  Vom Stil, der Kamasan- oder Wayang-Malerei her gleich, zeigen die Malereien im schwimmenden Pavillon Bale Kembang ganz andere Motive als im Kerta Gosa. In mehreren Reihen werden kalendarische Beobachtungen und Berechnungen, Szenen aus dem historischen balinesischen Alltag und verschiedene Sagen und Mythen erzĂ€hlt. In der Kolonialzeit diente diese Halle als Warteraum fĂŒr das Gericht. In vielen ReisefĂŒhrern wird der Bale Kembang irrtĂŒmlich als die eigentliche Gerichtshalle abgebildet, vermutlich ist das Bild der Halle mit dem Wassergraben imposanter.

Klungkung
Strassenecke bei der Gerichtshalle
Bale Kembang in Klungkung

Rechts vom Eingang des Bale Kembang, in der Ecke des GelÀndes, steht als zweites GebÀude die Gerichtshalle Kerta Gosa aus dem 18. Jahrhundert, in der u.a. noch einige alte Holzmöbel zu finden sind.

Gerichtshalle Kerta Gosa
Tisch und StĂŒhle in Kerta Gosa

Besonders sehenswert fand ich die Wayang-Malereien. Sie sind wohl einzigartig u. zeigten die Qualen der Hölle und die Wonnen des Himmels. Stand frĂŒher z.B. ein Angeklagter im Kerta Gosa vor den jeweils drei Richtern und Beisitzern, so zeigte schon ein Blick zur Decke, welche Strafen ihn bei einer Verurteilung erwarteten.Die meisten zu erwarteten Handlungen waren sehr drastisch dargestellt. Ehebrechern wurden da die Genitalien abgebrannt, Frauen mußten beim Gang durchs Feuer in die Gesichter ihrer abgetriebenen SĂ€uglinge schauen und Diebe wurden in Kesseln mit siedendem Öl zu Tode gequĂ€lt.
 
Eingang zur Gerichtshalle
Wandmalerei in Klungkung
Zeichnung der Folter in Gerichtshalle
DĂ€monen bestrafen die SĂŒnder
Deckenmalerei in Kerta Gosa

Die Gerichtshalle, die von einem Wasserbecken umgeben ist, war ebenso wie die anderen GebĂ€ude auf dem GelĂ€nde einst  Bestandteil des ehemaligen Raja-Palstes. Bei der Zerstörung durch die HollĂ€nder blieb außer dem Eingangstor nur die Gerichtshalle und der schwimmende Pavillon erhalten. Die Anlage ist mittlerweile wieder restauriert worden und stellt eine Touristenattraktion dar. Sie liegt etwas erhöht direkt am verkehrsreichsten Kreisverkehrs von Klunkung.
Bale Kembang in Klungkung
Bale Kembang in Klungkung

Der offizielle Parkplatz lag direkt gegenĂŒber dem Eingang, wo wir schon beim Aussteigen von zahlreichen HĂ€ndlern umlagert wurden. 
Vom Busparklatz zur Gerichtshalle

Der Ort Klungkung spielte in der balinesischen Gesichte eine wichtige Rolle. Als Sitz des Dewa Agung, des nominell ranghöchsten der vielen balinesischen Radschas, hatte Klungkung immer einen besonderen Platz in der Geschichte der Insel. Die PalĂ€ste der Edelleute waren Zentren der Kunst: Malerei, Musik und Tanz wurden hier gefördert. Im 15. Jahrhundert fanden die FlĂŒchtlinge des javanischen Majapahit-Reiches im 3 km sĂŒdlich gelegenen Ort Gelgel eine neue Heimat. Der Sohn des Majapahit-Herrschers erklĂ€rte sich selbst zum König von Bali und begrĂŒndete die Gelgel-Dynastie. Die Macht des Raja von Klungkung fand erst ein Ende, als die HollĂ€nder 1908 zu einer Strafexpedition ansetzten. Der Raja, seine Familie und viele Getreue verĂŒbten rituellen Selbstmord (s. auch Tanah Lapang Puputan) und der Königspalast wurde fast ganz zerstört.

Die Bewohner von Klungkung gelten auf Bali aufgrund ihres aristokratischen Erbes als besonders stolz, konservativ und traditionell.

Auf Karten und im Sprachgebrauch trĂ€gt die Hauptstadt des Verwaltungsbezirks Klungkung ebenfalls diesen Namen, obwohl sie seit 1992 offiziell wieder Semarapura heißt. Die meisten Strassesschilder sind mittlerweile auch schon abgeĂ€ndert. Die bekannteste SehenswĂŒrdigkeit dieser ansonsten nicht sehr anziehenden Stadt ist das alte GerichtsgebĂ€ude. Direkt daneben liegt das riesige Monument des Puputan, eine Stupa aus Vulkangestein, mit dem an den Selbstmord des Königshofes von 1908 erinnert wird. 
Puputan auf Bali

Hier endete unsere erste Informationsreise. Die nĂ€chsten beiden Tage haben wir zum Teil faul am Stand verbracht oder sind im Ort Nusa Dua spazierengegangen. Viel gab es dort jedoch nicht zu sehen. An einem Abend gingen wir in ein Restaurant, dessen Inhaber ein Schweizer war und aßen dort Wiener Schnitzel.

Mittwoch, 30. 10. 96

Heute fuhren einige von unseren Reiseteilnehmern in den Affenwald. Diesen Ausflug machten wir jedoch nicht mit, denn das Klima hatte mir sehr zu schaffen gemacht und ich kĂ€mpfte mit Kreislaufproblemen. Als wir morgens zum FrĂŒhstĂŒck gingen, spĂŒrte ich ein leises Beben unter meinen FĂŒĂŸen. Ich dachte zuerst, es kĂ€me von der Malariaprophylaxe, denn sie verursachte auch immer wieder leichte SchwindelgefĂŒhle bei mir. Aber dann kam mir in den Sinn, dass es wohl doch etwas anderes gewesen sein mußte. Ein Erdbeben! Als ich meine Vermutung meinem Mann gegenĂŒber Ă€ußerte, lachte er mich aus. Ein deutsches Ehepaar, welches einen Tisch vor uns saß, meinte jedoch, dass es wirklich an dem gewesen sei. Sie waren schon lĂ€nger als wir hier auf Bali und hatten Tage zuvor schon einmal einen Erdstoß miterlebt.

Den Tag ĂŒber verbrachten wir wieder am Strand.  Das Baden im Meer brachte zumindest kurzfristig eine leichte AbkĂŒhlung. Trotz der schattigen Palmen war es sehr heiß und so gingen wir am Nachmittag wieder in unser klimatisiertes Zimmer um uns etwas abzukĂŒhlen. 
Uschi vor alter Kutsche in Hotelanlage
Uschi schaut trÀumend zum Meer

In jedem Zimmer (der Raum vor dem Bad) gab es einen Tresor, wo die Kamera, Papiere und Wertsachen eingeschlossen werden sollten. An diesem Morgen hatte ich nach dem FrĂŒhstĂŒck vergessen den Tresor abzuschließen. Als wir an unserem Zimmer ankamen, fand ich einen Zettel im Tresor vor, wo draufstand, dass ich mich an der Rezeption melden sollte. Ich glaubte im ersten Moment, dass zuhause etwas passiert sei und ich deshalb gerufen wurde. Aber es war etwas anderes. Das ZimmermĂ€dchen, welches morgens zum Bettenmachen kam, hatte den Tresor offen vorgefunden. Um nicht des Diebstahls verdĂ€chtigt zu werden, hatte sie sofort jemanden als Zeugen hinzugeholt. Zusammen gingen sie dann zur Rezeption um den Vorfall zu melden und ihn nachtrĂ€glich abschließen zu lassen. Ich mußte dann bestĂ€tigen, dass ich nichts vermisste. FĂŒr diese Freundlichkeit bedankte mich großzĂŒgig bei dem ZimmermĂ€dchen.

An diesem Abend war die Hotelanlage mit bunten FĂ€hnchen geschmĂŒckt, denn es fand eine Veranstaltung statt. Wir aßen auch dieses Mal wieder in einem hoteleigenen Restaurant und schauten uns von der Terrasse aus balinesische TĂ€nze an, die von hĂŒbschen MĂ€dchen vorgefĂŒhrt wurden.
 
FĂ€hnchen fĂŒrs Fest
LiegestĂŒhle am Pool

Donnerstag, 31. 10. 96

Unser nĂ€chster Ausflug fĂŒhrte uns durch Ubud und vorbei an Reiseterrassen nach Bangli. Unterwegs sahen wir Bauern mit ihren WasserbĂŒffeln bei ihrer Arbeit in den Reisfeldern.  Bis der Reis auf den Tellern landet, sind unzĂ€hlige Arbeitsschritte notwendig. Dazu zĂ€hlt u.a. auch das UmpflĂŒgen der Felder nach der Ernte. Maschinen können auf den kleinen Parzellen, die oft auch noch terrassenartig angelegt sind, nicht eingesetzt werden. So wird nahezu jeder Arbeitsschritt in Handarbeit ausgefĂŒhrt. Lediglich beim UmpflĂŒgen der Felder können die Bauern die gutmĂŒtigen und extrem willigen Rotrinder zur Hilfe ziehen.
 
WasserbĂŒffel bei der Arbeit
Landschaftsaufnahme
Reisfelder bei Ubud

Auf der Weiterfahrt nach Redang begegnete uns auch typisches „Transportmittel“ Balis: ein Eselskarren und auch ein Tuk-Tuk, wie wir es schon in Bangkok gesehen hatten. 
Transportmittel Esel in Butan

Die Fahrt ging weiter durch eine Bilderbuchlandschaft. Alle HĂ€nge, und seien sie noch so flach gewesen, waren terrassiert. Kokospalmen und Bambus standen Spalier, und darĂŒber schwebte der Kegel des Vulkans Gunung Agung. An diesem Tage lag er ausnahmsweise, wie der ReisefĂŒhrer meinte, nicht im dichten Nebel. Der Berg gilt als symbolischer Mittelpunkt des Universums und als „Sitz der Götter“. In seiner Macht, so glauben die Balinesen, lĂ€ge es, Katastrophen zu bringen. Zum letzten Mal hat es 1963 einen Vulkanausbruch gegeben. Einige wenige Kilometer außerhalb von Klungkung erinnert am rechten Straßenrand ein Lavafeld daran. Erst am nahen Meer, beim Fischerort Kusamba, kam seinerzeit der glutflĂŒssige Brei zum Stillstand. Die StrĂ€nde dort wĂ€ren von schwarzer Farbe, erzĂ€hlte uns der ReisefĂŒhrer.

Zum Gunung Agung selber fuhren wir nicht, sondern zum Pura Besakih. Vorher jedoch machten wir inPutung Cottage eine Mittagspause. Vom Restaurant hatte man einen wunderschönen Überblick ĂŒber die Insel. Den Tisch hatte unser ReisefĂŒhrer schon vorher fĂŒr uns bestellt. Das typisch thailĂ€ndische Essen mundete uns auch dieses Mal wieder sehr gut.

Blick vom Restaurant auf die Umgebung
Reisterrassen
Reisterrassen in den Bergen
Bus auf Parkplatz vor dem Restaurant

GesĂ€ttigt und zufrieden ging es weiter zum wichtigsten und heiligsten Tempel Balis, dem Pura Besakih. Die Balinesen nennen ihn auch den „Muttertempel“. Er liegt auf einer Höhe von 950 Metern an den HĂ€ngen des Gunung Agung, der mit 3.142 Metern der höchste Berg Balis ist. Die Anlage erstreckt sich ĂŒber sieben Terrassen und wird stetig weiter vergrĂ¶ĂŸert. Vom obersten Tempelkomplex hatten wir eine imposante Fernsicht ĂŒber den SĂŒden Balis.
Vulkan Gurung Abang
Bali

Der Bus hielt auf einem Parkplatz, wo es wieder viele SouvenirgeschĂ€fte gab. Die letzten Kilometer mußten wir zu Fuß bewĂ€ltigen . Steil und flankiert von unzĂ€hligen Shops fĂŒhrte die Prozessionsallee hangaufwĂ€rts, aber bevor wir sie beschreiten konnten, kam ein WĂ€chter herbei und bat um eine Spende.

Bevor wir uns jedoch dem Heiligtum nĂ€hern konnten, mußten die Frauen mit einem Sarong bekleidet sein. Die meisten Tempelanlagen dĂŒrfen nur mit diesem KleidungsstĂŒck betreten werden. Dies erzĂ€hlte uns jedoch der ReisefĂŒhrer schon am Abend vor der Fahrt. Ich entschloss mich also an Ort und Stelle einen Sarong (einheimischer Wickelrock) zu kaufen. Gleich am Fuße des Tempelkomplexes gab es dazu extra LĂ€den, die auf Tourismus eingerichtet waren. Es war eine gute Investition, denn den Sarong habe ich danach umgewickelt, wenn ich an den Strand zum Baden bzw. Sonnen ging.

Muttertempel Pura Besakih
Muttertempel mit Nebentempel
Der beschwerliche Aufstieg zum Muttertempel
EinkaufslÀden auf dem Weg zum Muttertempel

Es waren nicht viele Menschen dort, lediglich ein paar Touristen und auch Balinesinnen, die ihre Opfer (Körbe mit frischem Obst und Blumen die sie auf dem Kopf trugen) brachten um sie dort niederzulegen.
 
Balinesin bringt Opfergaben zum Tempel
Prozession zum Tempel auf Bali

Freitag, 01. 11. 96

Unseren letzten Tag auf Bali verbrachten wir hauptsĂ€chlich am Strand und ab und zu auch einmal in den Pools. Gegen Abend packten wir mit etwas wehmĂŒtigem Herzen unsere Koffer. Obwohl die Luft die ganze Woche ĂŒber sehr heiß gewesen und mir auf den Kreislauf gegangen war, wĂ€re ich doch gerne etwas lĂ€nger auf Bali gewesen. Es gab ja noch so viel zu besichtigen, wozu wir nicht gekommen sind bzw. was vom Reiseverlauf her nicht vorgesehen war.

Der weiße Strand von Nusa Dua
Swimmingpool mit kleiner Insel
Baden im Pool
Helmut auf Liege am Swimmingpool

Samstag, 02. 11. 96

Heute konnten wir noch einmal dieses wunderbare FrĂŒhstĂŒck im Hotel zu uns nehmen, dann hieß es sich von Bali zu verabschieden. Der Bus brachte uns zum Flughafen.  Um 12.40 Uhr flogen wir mit Singapore Airline (Flug SQ 143) erneut nach Singapur. Dort kamen wir gegen 15 Uhr an. Da der RĂŒckflug nach Frankfurt mit Singapore Airline (Flug SQ 26) erst um 23.55 Uhr vorgesehen war, lud uns Alexander auf Kosten des Reiseveranstalters noch einmal zu einem Essen ein. Einige der Reiseteilnehmer zogen es jedoch vor, auf dem FlughafengelĂ€nde zu bleiben. Mit einem Bus fuhren wir also noch ein letztes Mal in die Stadt, und zwar in ein chinesisches Viertel am Hafen. Das Restaurant, in welches Alexander uns fĂŒhrte, war voll besetzt und wir mußten erst eine Zeitlang warten, bis wir endlich einen Tisch bekamen. Es gab ein typisches chinesisches Essen mit vielen GĂ€ngen (HĂŒhnchen, Ente, Shrimps, Haifischflossensuppe, Satay, Nudeln mit MeeresfrĂŒchten u.a.). Besteck gab es in diesem Restaurant nicht, es mußte mit StĂ€bchen gegessen werden, was uns allen Spaß gemacht hatte.

Restaurants am Boat Quay in Singapur

Etwa 3 Stunden, nachdem wir gestartet waren, erklang durch den Lautsprecher der Ruf nach einem Arzt. Er sollte dringend ins Cockpit kommen. Die meisten FluggĂ€ste waren am Schlafen, aber ich war noch zu aufgedreht und fand keinen Schlaf. Nachdem ich hörte, dass nach einem Arzt verlangt wurde, konnte ich erst recht nicht schlafen. Was war passiert? Ging es dem KapitĂ€n nicht gut? Hatte vielleicht der Pilot einen Herzanfall? Tausend Fragen gingen mir durch den Kopf. Wenn wir nur heile nach Hause kommen! Ich konzentrierte mich wieder ein wenig auf das Buch, das ich wĂ€hrend des Fluges las und vergaß den Vorfall. Eine Stunde spĂ€ter erfolgte erneut ein Ruf nach dem Arzt. Es ging aber alles ganz ruhig zu, es war auch von Seiten der Stewardessen und Stewards keine Aufregung bzw. NervositĂ€t zu merken. Der Arzt wurde dann, ca. eine Stunde vor der Landung,  noch ein drittes Mal ins Cockpit gerufen. Als wir in Frankfurt ankommen und gelandet waren, mussten wir alle erst einmal mit dem Aussteigen warten. Auf dem Rollfeld stand ein Krankenwagen, in dem eine liegende Frau transportiert wurde. Dann endlich erfuhren wir den Grund: Eine Japanerin, die auf dem Weg nach New York war, hatte wĂ€hrend des Fluges ein Kind zur Welt gebracht! Ob es jetzt wohl „Singapore Airlines“ heißt?

Der Barong-Tanz

Der Barong ist ein mythisches Wesen, welches die auf der Erde existierenden KrÀfte reprÀsentiert. Daneben gibt es Rangda, die Königin der Hexen, die das Böse verkörpert. Der Balinese glaubt, dass Gut und Böse nebeneinander existieren. Deshalb gibt es in der folgenden Geschichte, die sich um Barong und Rangda rankt, keinen Sieger. Der Tanz beginnt mit einem Vorspiel, welches eigentlich keine Verbindung zur eigentlichen Geschichte hat. Es soll lediglich den Barong vorstellen. Nach dem Vorspiel tanzen zwei MÀdchen den legong, und dann beginnt die eigentliche Geschichte:
 
Gambelanorchester

1. Akt
Zwei Diener der Königin besprechen das Schicksal ihres geliebten Herrn, des Prinzen Sadewa, der an diesem Tag der Todesgöttin Batari Durga geopfert werden soll. Ihre Unruhe wird verstĂ€rkt, als eine der Hexen- sie ist eine SchĂŒlerin von Batari Durga – erscheint. Sobald sie wieder verschwunden ist, schicken sie dem Premierminister eine Nachricht, dass er schnell kommen möge. 
Die Hexe erscheint
Hexe beim Barong Tanz

2. Akt
Der Premierminister kommt, gefolgt in einigem Abstand von der Königin, der Mutter Sadewas. Die Königin ist tief verstört bei dem Gedanken, ihren Sohn opfern zu mĂŒssen. Die Hexe besorgt, die Königin wĂŒrde sich umentschliessen, verhext sie. Verwirrt, beginnt die Königin ihren Sohn zu schlagen und endlich befiehlt sie dem Premierminister, ihn zu dem Friedhof zu bringen, in dem die Todesgöttin lebt. 
Der Prinz

3. Akt
Der Premierminister, der Sadewa wie seinen eigenen Sohn liebt, weigert sich den Befehl der Königin auszufĂŒhren. Doch als die Hexe auch ĂŒber ihn einen Fluch ausspricht, bringt der Premierminister Sadewa zum Friedhof, wo er ihn vor dem Haus des Todesgottes an einen Baum bindet.
Der Premierminister
4. Akt
Der Gott Shiva erscheint in Gestalt eines Priesters, sieht Sadewa und hat Mitleid mit ihm. Er macht Sadewa unsterblich.
 
Der Priester erscheint


5. Akt
Batari Durga erscheint, sieht Sadewa und möchte das Opfer unverzĂŒglich annehmen. Doch Sadewa ist unsterblich und Batari Durga, die dies erkennt, erklĂ€rt sich geschlagen. Um erlöst zu werden und in den Himmel zu kommen, bittet sie Sadewa, sie zu töten. 
Der DĂ€mon
6.
Akt
Auch Batari Durgas HauptschĂŒlerin Kaleka möchte erlöst werden. Doch Sadewa weigert sich ihr zu helfen. Mit Hilfe ihrer magischen KrĂ€fte verwandelt sich Kaleka in einen wilden Eber, wird jedoch von Sadewa geschlagen. Auch als sie sich in einen riesigen Vogel verwandelt, wird sie von Sadewa besiegt. Als sie jedoch die Gestalt der schwarzen Hexe, der mĂ€chtigen Rangda annimmt, kann Sadewa sie nicht mehr schlagen. In einem erneuten Versuch, sie zu ĂŒberwinden, verwandelt Sadewa sich in den Barong. Sie kĂ€mpfen miteinander, da sie aber von gleicher Kraft sind, kann keiner den anderen besiegen. Der Barong ruft seine AnhĂ€nger zur Hilfe. 
Der wilde Eber
Der wilde Eber

7. Akt
Die AnhĂ€nger des Barong erscheinen, ausgerĂŒstet mit Krise (Kris: eine Art von Dolch) von magischer Kraft. Sie greifen die schwarze Hexe an, die sie jedoch mit Hilfe ihrer HexenkĂŒnste in einen GemĂŒtszustand versetzt, in dem sie sich Ă€rgerlich gegen sich selbst wendet und ihren Körper mit den Krise durchbohren (in diesem Augenblick können sich die TĂ€nzer tatsĂ€chlich in einem Trancezustand befinden). Der Barong erscheint und löscht den Einfluss der schwarzen Hexe aus.

Bemerkung: Am Ende der Vorstellung bringt der Tempelpriester einige sakrale Opfer. Er besprengt die TÀnzer mit heiligem Wasser, um sie wieder aus ihrem Trancezustand zu lösen.

Legong

Die junge TĂ€nzerin verharrt fast bewegungslos, mit niedergeschlagenen Augen und abgewinkelten FĂŒĂŸen. Nur die Fingerspitzen vibrieren, hauchzart wie die FlĂŒgel eines Schmetterlings.

Der Legong ist Balis anmutigste Hommage an die Götter. Ein klassischer Hoftanz, welcher der Legende nach von himmlischen Nymphen aufgefĂŒhrt wurde. Heute ĂŒbernehmen dies junge MĂ€dchen, in enge golddurchwirkte Brokatkleider gehĂŒllt, mit vergoldeter, blumengeschmĂŒckter Lederkrone im Haar. Jede Kopf- und Handbewegung ist rituell festgelegt. Sogar das Spiel der Augen ist einstudiert: Sie werden erst nach rechts, dann nach links gerollt und in dramatischen Momenten groß und starr aufgerissen. In der klassischen Form eröffnet die Condong, eine höfische Gesellschaftsdame, das Ballet und ĂŒbergibt dann zwei jungen MĂ€dchen die FĂ€cher zum Weiterspielen. FrĂŒher durften den Legong nur MĂ€dchen tanzen, die ihre PubertĂ€t noch nicht erreicht hatten.

Der echte Legong wird in grĂŒnem oder pinkfarbenem KostĂŒm getanzt und die Stoffe sind gemustert. 
LegongtÀnzerinnen
LegongtĂ€nzerinnen in grĂŒner Tracht
LegongtÀnzerinen
LegongtÀnzerinen
Legongtanzgruppe

LegongtÀnzerin

Sonnenuntergang auf Bali

 

 

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