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Achim Kluck

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Meine Ägyptenreise 1997

Teil 1

Ankunft

Schon im Mai hatten wir unsere Ägyptenreise mit Nilkreuzfahrt gebucht und nun endlich, am 28.09.1997, war es soweit. Wir flogen zuerst von Paderborn nach Hannover und dann in ca. 4 Stunden mit Egypt Airlines von Hannover nach Kairo, der größten Stadt Afrikas mit ihren 17 Millionen Einwohnern. Beim Blick aus dem Flugzeugfenster zeigte sich uns Kairo im Dunst.

Kairo im Dunst.
Schon in der Eingangshalle schlug uns die fremdartige Atmosphäre entgegen: Frauen in schwarzen Gewändern, dazu tief verschleiert. Ich dachte so etwas gäbe es nicht mehr, wurde hier aber eines besseren belehrt.

Nachdem wir die Passformalitäten erledigt hatten, wurden wir draußen von Mohamed, unserem Reiseleiter (ca. 30 Jahre alt), erwartet. Wir fuhren mit einem Bus zu unserem Hotel.  Das Fünf-Sterne-Hotel mit Namen Oasis, liegt in einem Villenviertel etwas außerhalb von Kairo, am Rande von Gizeh ganz in der Nähe der Pyramiden
Bei der Fahrt zum Hotel bekommt man die unterschiedlichsten Gesichter Kairos zu sehen. 
Ramsesstatue  in Kairo
Kairo
Kairo

Einerseits Lehmhütten, andererseits moderne Villen in den Vororten. Kleine Episode am Rande: An einer Haupteinfahrtsstraße reinigt ein Straßenfeger und ein Mensch putzte mit einem Lappen ein Straßengeländer; rundherum war aber überall Müll. Mohamed, der einige Jahre in Deutschland gelebt hatte, war das etwas peinlich.

Vor dem Hotel stehend konnte man in der Ferne die drei Pyramiden von Gizeh sehen. Unsere Zimmer waren angenehm kühl und sehr sauber. Überhaupt machte das Fünf-Sterne-Hotel einen sehr schönen und gepflegten Eindruck.

Blick vom Hotel zu den Pyramiden

Platz vor unserem Hotel

Gegen Abend, als die Dunkelheit hereinbrach, fuhren wir alle zu den Pyramiden, um an einer Lichterschau (Pyramids Sound & Light) teilzunehmen. Sie findet jeden Abend statt und wir hatten Glück, dass sie gerade an diesem Abend für deutschen Touristen lief. Als wir aus dem Bus ausstiegen, fiel mir meine Spiegelreflexkamera aus der Hand und das kleine Varioobjektiv (35 – 70 mm mit Makro) bekam dadurch eine Macke und war nicht mehr zu benutzen. Ein 50-mm-Objektiv hatte ich nicht, folglich musste ich das Weitwinkelobjektiv (35 mm) vorschrauben, um überhaupt fotografieren zu können. Ich hatte noch ein Teleobjektiv (100 – 200 mm) mitgenommen, aber die Brennweite reichte für Blitzlichtaufnahmen nicht aus. Ein Mitreisender schickte mir später Abzüge von den Aufnahmen, die er an diesem Abend gemacht hatte. 

Sehr traurig über dieses Missgeschick setzte ich mich auf die Holzbänke und wartete gespannt auf das, was uns nun erwartete. Inzwischen war es stockdunkel. Die Musik begann (es wurden Stücke aus Aida gespielt) und die Laserstrahlen waren auf die Pyramide gerichtet. Sie zeichneten auf die Steinquader den Verlauf der Gänge und die große Grabkammer im Inneren der Pyramide. (s. auch Bericht „Die Pyramiden“)

Lichterschau an den Pyramiden
Eintrittskarte Pyramids Sound & Light

Erster Tag

Stadtrundfahrt Kairo

Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem Reisebuch in die Stadtmitte von Kairo. Trotz des höllischen Lärms und des schon beängstigenden Verkehrs ist Kairo eine faszinierende Stadt. Unterwegs stieg der „Fachreiseführer“ zu uns ein, der uns dann bis zum Ende der Reise begleitete. Dieser, war im Gegensatz zu Mohamed, auf der Nilkreuzfahrt eine einzige Enttäuschung. Sehr von sich überzeugt, aber auch sehr inkompetent. Immer wieder erzählte er den gleichen Schwachsinn über Heilkunde und Vorhersehung und prahlte damit, ein Fachbuch über die ägyptische Geschichte geschrieben zu haben. Er meinte wohl, nur Unwissende vor sich zu haben und guckte mich etwas böse an, als ich ihn im Ägyptischen Museum gezielte Fragen stellte. Das war mein Fehler, denn daraufhin wich er auf der ganzen Reise nicht mehr von meiner Seite und laberte mich regelrecht voll.
Unsere Gruppe, ganz links der Reiseführer, ganz rechts Mohamed

Kairo ist nicht nur das Zentrum Ägyptens, sondern des ganzen Nahen Osten. Mit ca. 17 Mio. Einwohnern ist Kairo die größte Stadt Afrikas und Metropole islamischer, christlicher und pharaonischer Kunst. An Kairo führt kein Weg vorbei, auch wenn sie hauptsächlich aus Schmutz, Staub, Smog und Lärm besteht.

Obwohl die Straße vierspurig ausgelegt war, fuhren auf jeder Seite mindestens 3 Wagen bzw. Gefährte nebeneinander. Mitten in dem tosenden Verkehr fuhren Einheimische auf Fahrrädern oder Männer zogen vollbeladene Holzkarren hinter sich her. Wir überquerten den blauen Nil, der jedoch keinesfalls seinem Namen Ehre machte. Das Wasser sah trüb und dunkel aus. Doch „die Mutter der Welt“, Umm el Dunja, wie sich El Qahira („die Unbesiegbare“) ganz unbescheiden nennt, offenbart bei näherem Hinsehen ziemlich rasch ihren orientalischen Reiz.

Andenkenladen in Kario / Foto von Erwin Purucker - www.aegypten-fotos.de

 

Platz in Kairo

Kairo ist aber nicht nur eine faszinierende Stadt, Kairo ist ein multikultureller Schmelztiegel, Verwaltungs- und Handelszentrum des Landes am Nil, gleichzeitig orientalisch und antiquiert aber auch modern. Kairo ist aus verschiedenen großen Städten, Dörfern und Vororten zusammengewachsen. Zamalek und Mohandessin sind die reichen Stadtviertel im Zentrum, in denen bevorzugt Ausländer und wohlhabende Ägypter leben, ebenso wie im Süden im alten Villenvorort Maadi oder in Heliopolis nahe dem Flughafen. Doch oft trennt nur ein Straßenzug Reiche von den Armen. Shobra und Imbaba sind weitere zentral gelegene Stadtviertel mit großer Armut, wo bis zu 120.000 Menschen auf einem Quadratkilometer leben!

Die Stadtgeschichte Kairos beginnt im 7. Jahrhundert an der Stelle des ehemaligen Römerlagers Babylon, wo der arabische Feldherr und Ägypten-Islamisierer Amr Ibn el As sein Feldlager aufschlug. Hier entstand Fustat, das heutige Alt-Kairo, und es dauerte noch einmal drei Jahrhunderte, bis die Fatimiden 969 nördlich davon El Qahira gründeten. Mameluckische Herrscher, die aus den Reihen der Militärsklaven hervorgegangen waren, überzogen die Stadt vom 13. – 16. Jahrhundert mit kaum noch erhaltenen Palästen, Moscheen, Mausoleen und Koranschulen. Im Mittelalter verlor Kairo jede Bedeutung. Erst 1805 belebte der Albaner Mohammed Ali die Stadt von neuem und begründete das moderne Ägypten.

Die Zitadelle und die Moscheen

Trotz einer modernen Großstadt pflegt Kairo auch weiterhin die jahrhundertealten Traditionen islamischen Lebens. Zeitlose Bräuche herrschen im, in den Moscheen – zugleich Lehr- und Betstätten – in der Zitadelle, jener großen Festung der Sultane, und sogar in den mittelalterlichen Friedhöfen, wo die Lebenden neben ihren Vorfahren wohnen

Kairo
Kairo
Kairo
Moschee mit Minarette

Fünf Minarette und sechs große Tore zeichnen dies schönste aller Moscheen Kairos aus, in der eine in der ganzen islamischen Welt geschätzten Universität untergebracht ist, die El-Ashar-Moschee. Syrer, Marokkaner und Türken haben hier studiert, die alle durch ihr eigenes Tor zu ihren Unterkünften gelangten. Haupteingang ist das Tor der Barbiere, wo sich früher die Studenten die Haare schneiden ließen. Von hier gelangt man in den weiten Haupthof, der von einem Säulengang in persischen Stil umgeben ist

El Ashar Moschee (Universität)

Unsere erste Station war die Sultan-Hassan-Moschee. Sie lag oberhalb der Stadt und bot uns einen schönen Ausblick auf ganz Kairo. Dieses festungsartige Heiligtum aus dem 14. Jh. umfasst vier Religionsschulen und das Mausoleum des Sultans (allerdings sind hier nur Hassans Söhne begraben, da er selbst noch vor Vollendung des Baus spurlos verschwand). Das größere der beiden Minarette ist mit 86 m das höchste der Stadt. In der Hauptgebetshalle findet sich ein wundervoller Mamor-mihrab, eine Gebetsnische in der Mekka zugewandten Mauer. Die Kanzel (minbar) daneben hat eine schön gearbeitete Bronzetür.

Minarette, Kairo
Eingang zur Moschee
Minbar (Kanzel für den Iman) Sultan Hassan Moschee
Eintrittskarte Mosque of Sultan Hassan
Brunnenhaus in Sultan-Hassan-Moschee

Bevor wir die Moschee betreten durften, mussten wir unsere Schuhe ausziehen. Im Hof stand ein Brunnen, wo die Gläubigen sich einer rituellen Waschung unterzogen, bevor sie das Heiligtum betraten. Draußen war es sehr heiß, aber im Inneren war es angenehm kühl. Wir gingen hinein und setzten uns mittig auf einen Teppich um die Atmosphäre auf uns einwirken zu lassen Ich würde die Innenausstattung der Moscheen mit denen der katholischen Kirchen vergleichen.

Danach besuchten wir die Al-Rifa’i-Moschee und die Mohammad-Ali-Moschee. Überall herrschte die gleiche Atmosphäre wie in der zuvor. In einem Nebenraum der Al-Rifa’i-Moschee war der Schah von Persien, Ehemann Sofia Lorens, zur letzten Ruhe gebettet war.

Innenraum der Mohammad-Ali.-Moschee
Grab des Schah von Persien (Iran)
Brunnenhaus Mohammad-Ali-Moschee (Alabaster)
El-Raifai-Moschee
Eintrittskarte Mosque of Al-Rifa’i

Die Fahrt ging weiter zur Zitadelle von Salah al-Din, jener großen Festung der Sultane. Sie liegt auf der mit ihren 75 m einzigen nennenswerten Erhebung Kairos und wird von den Kuppeln und Minaretten der im türkischen Stil errichteten und 1857 vollendeten Mohammed-Ali-Moschee überragt.
Citadelle von Salah al-Din.
Eintrittskarte Citadel of Salah al-Din

Das Ägyptische Museum

Nachmittags ging es zum Ägyptische Museum mit seinen 150.000 Exponaten, pharaonische Grabbeigaben, Tonfiguren, Stelen, Säulen, Münzen, Werkzeuge sowie Kleidung und Schmuck altägyptischer Kunst – welches an der Nordseite des Tahrir-Platzes liegt - zu den bedeutendsten der Welt.

Busparkplatz vor dem Ägyptischen Museum

Uns allen war allerdings etwas mulmig zumute, als wir dort ankamen, denn 2 Wochen zuvor hatte sich hier ein blutiges Massaker abgespielt. Viele Touristen, das war deutlich zu merken, hatten daraufhin ihre Reise storniert. Nicht nur am Museum, sondern überall wimmelte es von Polizisten und Soldaten.

Ägyptisches Museum
Eintrittskarte The Egyptian Museum

Das Fotografieren im Museum war zwar erlaubt, es musste jedoch dafür eine Extrakarte gekauft werden. Ein Teil der im Jahre 1858 begründete Sammlung ist in Magazinen verstaut und dem Besucher nicht zugänglich. Trotzdem erschlägt den Besucher die Fülle und Enge der Exponate. Es ist unmöglich, bei einem einzigen Besuch auch nur annähernd einen Überblick zu erhalten. Es gab so unheimlich viel zu sehen, dass ich kaum zum Fotografieren kam. Mir persönlich ging die Führung durch das Museum auch viel zu schnell.

Ich war vom Anblick und dem vielen Gold einfach fasziniert und hätte mir die einzelnen Ausstellungsgegenstände gerne etwas intensiver angesehen. Doch wenn man mit einer Reisegruppe unterwegs ist, muß man sehen, dass man sie nicht aus den Augen verliert und schnell hinterher laufen. So blieb mir nur etwas Zeit, die Highlights zu bestaunen, wie z.B. den Schatz des Tut-anch -Amun mit der berühmten Goldmaske, den 225 kg schweren Goldsarg und den Kriegswagen. In dem 1994 wiedereröffneten, einem Mausoleum gleichenden Mumiensaal im ersten Stock, ruhen 27 Pharaonen, darunter Ramses II. und Thutmosis.

Totenmaske Tut Anch Amun / Foto von Erwin Purucker - www.aegypten-fotos.de

Thron Tut Anch AmunMumie Ägyptisches Museum

 

Tut-anch-Amun-Maske

 

Rückenlehne vom Thron Tut-anch-Amuns

 

 

 „Müde Nofretete“ nennen Ägyptologen die Figur der alternden Frau Echnatons, die im Ägyptischen Museum zu besichtigen ist. Niemand weiß, ob sie ihrem Mann auf den Thron nachfolgte und wo sie begraben liegt. Der Sarg aus Grab KV 55 könnte für die Gemahlin eines Königs gefertigt worden sein. Doch darin lag der Leichnam eines Mannes!

Müde Nofretete

Die 3 Stunden im Museum vergingen wie im Fluge. Die Zeit reichte bei Weitem nicht aus, um alles zu sehen, was es zu sehen gab. Viele Fundstücke waren dem Publikum noch gar nicht zugänglich oder sie sind an andere Museen in der ganzen Welt verkauft bzw. verliehen worden.

Zweiter Tag

Sakarra und Memphis

Am nächsten Morgen wartete schon der Bus auf uns und wir fuhren Richtung Sakkara zu der Stufenpyramide des Djoser.

König Djoser ist der eigentliche „Erfinder“ der Pyramiden. Neu war nicht nur die Form, auch das Material war revolutionär. Zwar wurden bereits in Teilen früherer Gräber Steine genutzt, doch hier wurde erstmals ausschließlich Stein verwendet. Imhotep, sein Bauherr, unterstützte ihn tatkräftig und wurde später sogar als Gott verehrt.

Ursprünglich wurde eine gewaltige Grabkammer gebaut, die aus zwei Stockwerken bestand. Um diese Mastaba zog man schließlich eine 10 m hohe Mauer, die ein Areal von 554 x 277 m umschloß. Zunächst wurde die Mastaba allseitig um 3 m, dann um weitere 8,5 m erweitert. Dann wurde sie erneut um 3 m angebaut. Die spätere Form der Pyramide zeichnete sich jedoch erst ab, als Imhotep Mastaba auf Mastaba setzte, bis schließlich eine Höhe von ca. 60 Metern erreicht war, die aus sechs Stufen bestand. Der Grundriss maß jetzt 125 x 110 m. Unterirdisch verlaufen Schächte und Stollen.

Die Stufenpyramide ist jedoch nur Mittelpunkt einer riesigen Grabanlage, die Djoser erbauen ließ. Dieses Grab ähnelt dem in der Pyramide, wobei besonders die Grabkammer Rätsel aufgibt. Sie besteht aus Rosengranit. Die Wände sind blau gekachelt und mit Darstellungen des Pharaos bedeckt. Sogar ein Sarkophag ist vorhanden. (s. auch Bericht „Die Pyramiden“ ).

Stufenpyramide des Djoser in Sakkara

Eintrittskarte Saqqara

Auf der Strecke dorthin sahen wie neben einigen Einheimischen bei ihrer Arbeit rechts und links der Straße viele Olivenbäume und Dattelpalmen. Teilweise waren es richtige Dattelpalmenwälder. 

 
Dattelpalmenhain
Frau mit Eselskarren beim Wasserholen / Foto von Erwin Purucker - www.aegypten-fotos.de

In der Nähe der Stufenpyramide des Djoser befinden sich beinahe unzählige weitere Grabstätten und kleiner Pyramiden. Erst vor kurzem hatte man dort ein weiteres Grab gefunden. Die Ausgrabungen waren aber noch nicht abgeschlossen, deshalb konnten wird dort nicht hinein. Dafür besichtigten wir das in der Nähe der schon sehr verfallenen Pyramide des Teti die Mastaba des Mereruka aus der 6. Dynastie. Sie ist mit ihren 32 Räumen und Gängen eine der größten Grabanlagen des Alten Reiches. Fast muß man befürchten, sich in dem Labyrinth zu verlaufen. Besonders sehenswert fand ich die große Opferkammer, in der der Verstorbene zum Empfang aus der Wand hervortritt. Gleich daneben liegt die Mastaba des Kgemni, die ebenfalls besichtigt werden kann, was wir aber aus Zeitmangel nicht taten. Ebenso konnten wir nicht die Pyramide des Teti besuchen, die durch die wieder restaurierten und nur ganz selten vorzufindenden Pyramidentexte sehr interessant ist.

Mastaba des Mereruka
Mereruka, Ka-Statue in der Scheintür
Wandmalerei Grab Mereruka

Wir besichtigten ein weiteres, sehr interessantes Grab in dem sich die riesigen Sarkophage für die heiligen Apis-Stiere befanden. So etwas ist einmalig auf der Welt! Genau wie für die Könige, wurde hier ein Serapeum, ein unterirdisches Labyrinth für Stiere geschaffen. Die Gänge sind 140 m lang und beherbergen 24 Stier-Sarkophage, von denen jeder 65 bis 70 Tonnen schwer ist! Das von schwachen Lampen schummrig beleuchtete Serapeum machte die Besichtigung dieser Stätte zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

Unser nächstes Ziel war die Rote Pyramide. Sie ist die erste wirklich „echte“ Pyramide. Ihren Namen hat die Pyramide aufgrund der Farbe der Steinquader erhalten, die im Abendlicht rötlich glänzen. (s. auch Bericht „Die Pyramiden“)

Danach fuhren wir weiter nach Memphis. Memphis diente während der 1. Dynastie, vor ca. 5000 Jahren, als Hauptstadt von Ober- und Unter-Ägypten. Hier erbaute Menes, der erste Pharao dieser Dynastie, einen großen weißen Palast und den Tempel von Ptah.

Die sehr bescheidenen Überreste dieser einst glanzvollen Reichshauptstadt, von deren unvorstellbarem Reichtum und Ruhm die Geschichtsschreiber berichten, liegen gegenüber dem Gräberfeld von Sakkara im Fruchtland östlich des Nils zwischen Häusern, Dattelhainen und Feldern verstreut.
GrÄberfeld bei Sakkara.

Bis zur römischen Kaiserzeit waren die Wohnhäuser und andere Bauten aus luftgetrockneten Ziegeln errichtet und daher wenig dauerhaft. Kalkstein und Granit wurden nur für die Tempel, manchmal auch für die Königspaläste, verwendet. Diese wurden jedoch in späterer Zeit abgetragen und das Material anderweitig verbaut.

Unweit südöstlich des Dorfes Mit Rahina liegt umgeben von einem Schutzbau eine Kolossalfigur Ramses II, die sich einst vor dem Tempeleingang erhob.

Ramsesstatue liegend.

Eintrittskarte Mit Rahina

Sie wurde im Jahre 1820 von Caviglia und Sloane gefunden. Der Koloss ist aus hartem, feinkörnigem Kalkstein gearbeitet und hatte ursprünglich eine Länge von über 13 m. Nicht weit nordöstlich des Kolosses liegt ein schöner großer Alabastersphinx, der 1912 freigelegt wurde und den Südeingang des Ptahtempels schmückte. Er hat eine Länge von 8 m, eine Höhe von 4 m und ist etwa 80 t schwer. Beim Alabastersphinx steht der ursprünglich neben dem zweiten Ramseskoloss gefundene Denkstein mit einem Erlaß des Königs Apries, in dessen abgerundeten Giebelfeld links Ptah und rechts der falkenköpfige Sokar dargestellt sind.
Alabastersphinx in Memphis

Dort besichtigten wir die Pyramide von Meidum, auch Knickpyramide genannt. Zur Besonderheit der Knickpyramide zählt nicht nur der klassische Eingang auf der Nordseite, sondern auch ein zweiter hoch oben in der Westfassade. Auch bei dieser Pyramide führt eine nach dem Polarstern ausgerichtete Zugangspassage zu zwei Kammern, die durch ein kompliziertes System von Gängen und Fallsteinen miteinander verbunden sind. Weiterhin gibt es einen zweiten Gang, der in die obere Kammer an die Westwand der Pyramide führt. Auch hier wurde keine Mumie gefunden, nicht einmal ein Sarkophag war vorhanden. Diese Pyramide besitzt auch einen Taltempel sowie einen Totentempel an der Ostseite. (s. auch Bericht „Die Pyramiden“)

Der Khan  el Khalili-Basar

Gegen Mittag waren wir wieder zurück in Kairo. Wir ruhten uns ein wenig im Hotel aus, um für den am späten Nachmittag geplanten Ausflug fit zu sein.

Dieses Mal besuchten wir den Khan el Kahlili Basar. Die Geschäfte dort sind meistens  bis 21 oder 22 Uhr geöffnet. Viele Läden, darunter befinden sich fast alle Juweliere, haben Sonntags geschlossen, einige Geschäfte auch Freitags. Kein Suq Arabiens ist größer als dieser Markt, den der Mameluckenprinz El Kahlili 1382 gründete und der von ihm seinen Namen erhielt. Früher war dieser Platz ein Rast- und Umschlagplatz für Handelskarawanen, die Edelsteine, Gewürze, Stoffe und Essenzen mit sich führten. Heute ist es ein bunter orientalischer, nach Gewürzen und Parfum duftender Basar für Einheimische und Touristen. Das Warenangebot reicht von pharaonischen Souvenirs – Brieföffner mit Tut-anch-Amun-Kopf, Nofretete-Figuren, Pyramiden -Briefbeschwerer – bis zu Wasserpfeifen, Papyri, Schachspielen, Schmuck und Kleidung.

Nach einem etwas längeren Rundgang gingen wir in eine kleine Eckkneipe. Dort tranken wir Frauen einen Kaffee und die Männer probierten, nachdem der Fachreiseleiter sie überredet hatte, die dort übliche Wasserpfeife aus.

Khan el Khalili Basar
Khan el Khalili Basar
Menschen am Khan el Khalili Basar

Dritter Tag

Heute standen endlich die Wahrzeichen von Ägypten, die Pyramiden von Gizeh, auf dem Programm. Die Cheops-, Chephren-  und Mykerinospyramide  und der Sphinx  stehen ca. 10 km südwestlich von Kairo in der Libyschen Wüste.

Cheops-,Chefren- u.Mykerinos-Pyramiden

Eintrittskarte Giza Pyramids

Schon während der ganzen Fahrt fieberte ich dem Erlebnis, die Grabkammer in der Cheopspyramide zu besichtigen, entgegen. Kurz bevor wir dort ankamen und noch während wir im Bus saßen, fragte der Reiseleiter, ob einer von uns Interesse hätte, das Innere der Pyramide zu besichtigen. Mir verschlug es fast die Sprache, bei dieser für mich überflüssigen und dummen Frage. Ich war mir sicher, dass alle aus unserer Gruppe in die Pyramide wollten. Zu meiner Verwunderung musste ich feststellen, dass ich mich geirrt hatte. Ich war die Einzige aus unserer Reisegruppe war, die daran Interesse zeigte! Ich konnte es nicht glauben. Da fliegen die Leute nach Ägypten, sehen dieses Weltwunder vor sich und damit hat es sich auch schon. Auch wenn die anderen nun auf mich warten mussten, ICH wollte auf jeden Fall die Grabkammer sehen! Also machte ich mich auf den Weg zum Eingang, wo ich noch ca. 20 Minuten anstehen musste, bis ich eingelassen wurde.

Eingang der Cheopspyramide
Uschi vor Cheopspyramide
Am Fusse der Cheopspyramide
Sarkophag in der Cheopspyramide
Eintrittskarte The Great Pyramid

Der Gang war dunkel und ich musste mich bücken, um nicht mit dem Kopf an die Decke zu stoßen. Außerdem ging es ganz schön steil hoch. Als ich endlich vor dem Eingang der Grabkammer stand, war gerade eine französische Reisegruppe drin. Ich wartete ein paar Minuten bis sie alle wieder aus der Grabkammer waren. Da hinter mir keine Besucher kamen war ich dann für ca. 10 Minuten ganz alleine, d.h. nur mit dem Wächter, in der Grabkammer. Es kostete ein bisschen Mühe ihn davon zu überzeugen, dass ich nicht in den Sarkophag steigen wollte, um fotografiert zu werden. Endlich ließ er mich in Ruhe und verließ sogar die Grabkammer. Nun war ich für einige Minuten wirklich ganz alleine dort. Ich stellte mich ans Ende des Sarkophags, um die besondere Schwingung, die dort herrschte, zu erspüren. Für einen kurzen Moment hatte ich sie sogar gespürt: eine nicht zu beschreibende, starke Energie strömte von oben kommend durch mich hindurch. An dieses Erlebnis werde ich mich mein Leben lang erinnern. (s. auch Bericht „Die Pyramiden“)

Steinquader der Cheopspyramide
Mastabas (Bankgraeber) bei den Pyramiden

Als ich wieder draußen war und mich nach meiner Reisegruppe umsah, stürmte sofort wieder ein Einheimischer auf mich zu, um sich mir als Führer anzubieten. Die Ägypter sind ein hartnäckiges Volk und verfolgen einen auf Schritt und Tritt. Es war auch dieses Mal nicht leicht, ihn loszuwerden. Endlich stieß ich auf der anderen Seite der Pyramiden auf unsere Reisegruppe. Wir gingen nun gemeinsam zum Sphinx.
Sphinx, Seitenansicht
Sphinx, von hinten

Er (Sie) war zu einem Teil eingerüstet, da dort gerade Renovierungsarbeiten anstanden. Der (die) Sphinx  ist eine Statue mit Löwenleib und einem Menschenkopf. , die Beine und die Pfoten sind aus Steinquadern errichtet. Vermutlich wurde der Kopf mehrfach ummodelliert bzw. erneuert. Die ganze Figur ist ca. 73 m lang und ca. 20 m hoch und wurde aus Kalksteinfelsen gemeißelt. Forscher vermuten, dass sie aus der Zeit von 2500 v.Chr. stammt. Sie ist das größte Kunstwerk, dass je von Bildhauern geschaffen wurde.

Das Wort Sphinx bedeutet übersetzt „lebende Skulptur“. Ein Sphinx ist ein Fabelwesen und verkörpert die Königsmacht der alten Ägypter. Der Kopf des Sphinx in Gizeh trägt die Gesichtszüge eines Pharaos. Vermutlich handelt es sich um Chephren, es könnte sich aber auch um den Pharao Cheops handeln. Der Sphinx, so vermuten die Ägyptologen, war dazu gedacht, die Pyramiden zu bewachen.

Wie winzige Farbreste auf dem Felsgestein zeigen, war die Figur ursprünglich bunt bemalt.

Die Nase des Sphinx, die heute fehlt, wurde von Mamelucken, einem kriegerischen Volk, zerstört. Sie veranstalteten seinerzeit ihre Schießübungen auf den Sphinx.

Während wir noch staunend vor der riesigen Figur standen, erzählte uns der Fachreiseleiter, dass sich in der Nähe der Pyramiden ein Boot-Museum befindet. Man hatte hier in der Nähe der Pyramiden sieben Schiffsgruben gefunden, davon 3 neben dem Totentempel, je eine neben der Königinnen-Pyramide und der Nebenpyramide und im Süden der Cheops-Pyramide wurde noch zwei weitere gefunden. Als man hier 1954 eine Grube öffnete, fand man die Reste eines Schiffes. Das Boot wurde rekonstruiert und steht nun im Cheops-Boot-Museum.

Der Besuch des Cheops-Boot-Museums war vom Reiseveranstalter nicht vorgesehen. Die meisten Reiseteilnehmer zeigten auch kein Interesse es zu besichtigen Doch 4  Personen unserer Gruppe (ich gehörte dazu) wollten unbedingt hinein und so mussten die anderen erneut ca. eine Stunde auf uns warten. Als wir hinterher berichteten, was wir gesehen und gehört hatten, haben sie es doch bedauert, nicht mitgekommen zu sein.

Das Boot des Königs Cheops aus der Grube 2 gehört zweifelsfrei zu den bedeutendsten Funden, die in Ägypten jemals gemacht wurden. Obwohl auch im Alten Reich eine ganze Reihe von Bootsgruben gefunden werden konnten und zahlreiche Abhandlungen über Sinn und Zweck verfasst wurden, besteht mangels aussagekräftiger Quellen bis heute keine Einigkeit darüber, welche Rolle sie tatsächlich spielten. Die Ansichten tendieren generell in zwei Hauptrichtungen. Einmal denkt man sie sich rein symbolisch, als Funktionsträger im Pyramidenbezirk, z.B. also als Boote, mit denen der verstorbene König in den Himmel auffahren soll . Andere Ansichten sehen speziell in diesem Boot einfach ein tatsächlich vom König verwendetes Boot - entweder für übliche königliche Fahrten, oder aber es ist genau das Boot, mit dem Cheops' Leichnam - vorzugsweise von Djedefre - über den Nil zum Begräbnis gebracht wurde.

Boot im Cheops Boot Museum Gizeh Alexandria
Modell der Barke im Cheops Boot Museum

Wie schwer eine Bestimmung des Bootes fällt, kann man schon daran ersehen, dass trotz des hervorragenden Zustandes nicht einmal sicher geklärt werden kann, ob das Boot benutzt wurde, oder ob es an Ort und Stelle erst hergestellt wurde. Die Restauratoren meinen eindeutige Hinweise auf Gebrauchsspuren entdeckt zu haben, die in den auf dem Holz sichtbaren Spuren stramm angezogener Taue bestehen, welche die nötige Wasserdichte sicherstellen sollten. Als Argument wird weiterhin angeführt, dass die Landungsbrücke Spuren von Benutzung aufweist. Dagegen wurde vorgebracht, dass am Bot selbst die Reste weißer Farbe gefunden wurde, und dass es keine einzige Markierung für den Wasserstand gibt. Aber es sind Reste von Zedern- und Akazienholz unmittelbar an der Grube und im Nilschlamm der Abdeckung gefunden worden, die nur von der Herstellung des Bootes selbst stammen können. Daß das Boot in aller Eile hergestellt wurde, könnte zudem aus dem völligen Fehlen jeglicher Dekoration hervorgehen . Eine Nutzung des Bootes im Wasser hätte sich an der Beplankung sichtbar niederschlagen müssen. Andererseits war das Boot ursprünglich sicher zusammengebaut. Wenn es nie gefahren ist, würde das bedeuten, dass man es zusammengebaut hat, um es gleich anschließend wieder auseinander zu nehmen. Noch weiter erschwert wird die Deutung durch unterschiedliche Arten von Bootsgruben, die wiederum unterschiedliche Bedeutung haben könnten. Das Boot wurde in der Grube in alle Einzelteile zerlegt vorgefunden. Nach der meisterhaften Zusammenfügung und Restauration des Bootes wurde es im Bootsmuseum an der Südseite der Cheopspyramide im extra dafür geschaffenen Museum ausgestellt, das 1982 eröffnet wurde. So sehr das Museum auch das Plateau verunstaltet, es ist die ideale Umgebung. Auf zwei Etagen kann das fertige Boot praktisch von allen Seiten besichtigt werden. Im Museum befinden sich zudem hervorragende Modell in verschiedenen Maßstäben. Trotz aller Vorkehrungen führen die veränderten Umgebungsbedingungen jedoch dazu, dass das Boot schon wenige Jahre nach der Eröffnung des Museums um 0,5 m geschrumpft ist .

Die 1224 (!)  Einzelteile des Boots wurden in 13 geordneten Lagen in der Bootsgrube aufbewahrt Die Teile lagen dabei so in der Grube, dass der Bug nach Westen, und das Heck nach Osten weist. Falls also eine symbolische Deutung in Frage käme, würde das Schiff treffend nach Westen reisen. Das größte Stück war 23 m lang, das kleinste 10 cm. Der größte Teil des Boots besteht aus Zedernholz, das aus dem Libanon importiert wurde . Die inneren Teile bestehen überwiegend aus lokalen Hölzern, so die Deckbalken und die Kabine, z.B. aus Sykomore (Bergahorn). Zusammengefügt ergeben sich für das Boot folgende Maße:

  • Max. Länge: 42,32 m  oder 82 Königsellen (1 Königselle = 2,3 cm)
  • Max. Breite: 5,66 m  oder 11 Königsellen, 2 Handbreit und 2 Fingerbreit
  • Max. Tiefe von Deck bis Rumpf Unterkante: 1,78 m
  • Max. Höhe (am Heck) von der Basislinie: 7,50 m oder 6 Handbreit (1 Handbreit = 7,3 cm)
  • Max. Tiefgang: 1,48 m
  • Verdrängung: ca. 50 Tonnen
  • Maximale Zuladung: ca. 100 Tonnen

Das große Deckhaus ist 9,10 m lang und 2,50 m hoch . Im Innern ist es in zwei Räume unterteilt. Der Eingang in das Deckhaus und der Durchgang vom Vorraum zum "Salon" sind jeweils mit einer Doppelflügeltür ausgestattet. Aus dem Salon führt eine einfache Tür zum Heck. Die Decke des Hauses wird durch palmförmige Holzsäulen getragen. Die Außenseite der Kabine wurde mit Matten behängt. Vor dem Deckhaus erstreckt sich ein langer Aufbau, der zur Aufnahme der fünf Ruderpaare dient. Alle Ruder, auch die beiden Steuerruder, wurden aus einem einzigen Baumstamm gefertigt. Das Längste misst 8,35 m, das kürzeste 6 ,58. Vor dem Ruderaufbau sitzt ein kleiner Unterstand - 2,20 m lang und 1,78 m hoch. Zum Anlegen dient eine feste 1,84 x 2,08 m große Plattform.

Der Rumpf besteht aus 40 Holzplanken, die zwischen 7 und 23 m lang sind . Die Planken werden allein durch Seile zusammengehalten, und zwar so, dass diese durch entsprechend vorgegebene Löcher gezogen werden mussten, deren unregelmäßige Verteilung den Ausschlag dafür gab, wie die Planken zusammengehörten. Die letzte Reihe der seitlichen Planken nahm jeweils die Querbalken des Decks auf. Das Skelett des Rumpfs ist verzapft, die Anlagen der Aufbauten allein mit Seilen zusammengehalten. Wie bei einem modernen Bausatz brachten auch die Bootsbauer Marken zum schnellen Zusammenbau des Bootes an den Planken an . Zu diesem Zweck wurde das Boot in vier Sektionen eingeteilt. Jedes Einzelteil trägt diese Hieroglyphe und zusätzlich eine weitere, die sich auf dem angrenzenden Teil wiederholte. Der vollständige Zusammenbau dieses Bootes dauerte rund 10 Jahre.

Eintrittskarte Cheops Boat Museum

„Ein Name ist mir gegeben worden in den Schreinen Oberägyptens, meines Namens wird gedacht in den Schreinen Unterägyptens, in jener Nacht, in der die Jahre errechnet und die Monate gezählt werden...

So wie für jeden Gott, der nicht gekommen ist, um mir zu folgen, ich werde seinen Namen denjenigen verkünden, die noch nicht existieren.

Spruch aus dem „Totenbuch der Ägypter“, der bewirkt, dass man sich der Toten im Totenreich erinnert

Wie gesagt, der Besuch des Museums war sehr interessant und aufschlussreich und kann jedem Ägyptenbesucher nur empfohlen werden.

Da die Straßen von Kairo ständig verstopft sind, fuhren wir mit dem Bus nicht die vorgesehene Strecke sondern auf einer Nebenstraße zum Hotel zurück. Eigentlich ist sie für Touristen nicht erlaubt ist, wie uns unser Reiseleiter sagte, denn hier bekamen wir hautnah das Elend von Kairo zu sehen. Nicht nur die Straßen und Häuser waren hier verdreckt, auch der Nils. Er war fast vollständig von der „Nilblume“ zugewachsen, eine Folge der Wasserverschmutzung.
Nebenstraße in Kairo
Nilblumen
[Teil 1] [Teil 2] [Teil 3]

 

 

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